Nach dem Abschluss eines Wirtschaftsstudiums
an der Universität Regensburg und kurzer Berufstätigkeit
in der Pharmabranche erhielt der gebürtige Münchener
Jürgen Fischer seine Schauspielausbildung in den Jahren 2002
- 2004 in München, Regensburg und Mailand. Schon bald konnte
er auf professionellen Bühnen auf sich aufmerksam machen.
Figuren wie der "Elephant Man" John Merrick, Godots
Wladimir, der Dromio von Syrakus aus der Komödie der Irrungen
von Shakespeare und Robin Hood zählen zu den Höhepunkten
seines bisherigen Schaffens.
Jürgen Fischer verfügt über ein
gepflegtes Bairisch und weiß auch in bayerischen Volksstücken
zu überzeugen. Er gab in Heinrich Lautensacks "Die Pfarrhauskomödie"
unter der Regie von Joseph Berlingen den jungen Kooperator Vinzenz
und brachte als Kaspar Prückl in Ludwig Thomas "Der
Wittiber" viele Luisenburg-Zuschauer zum Lachen. Fischer
beschreibt sich selbst als vielseitigen, kraftvollen Instinkt-Schauspieler
mit komödiantischem Talent.
Das bewies er zuletzt wieder als Erzengel Michael
in der Inszenierung des "Brandner Kaspar" von Michael
Lerchenberg und Christoph Zauner bei den Festspielen in Wunsiedel.
So bezeichnete ihn Stefan Voit vom Neuen Tag in Weiden als "grandios"
und Anastasia Poscharsky-Ziegler berichtete im Fränkischen
Tag (Bamberg): "beleidigt und brüskiert durch die am
Ende allzu gnadenvolle Behandlung des Brandners "von ganz
oben" setzt Jürgen Fischer als Erzengel Michael mit
Flammenschwert umwerfend komische Akzente". In himmlischer
Umgebung also, neben Michael Lerchenberg als Boandlkramer und
Dieter Fischer als Petrus, zeigte sich Jürgen Fischer in
Höchstform.
Der Schauspieler gehört seit 2004 dem Ensemble
der Luisenburg-Festspiele an und ist immer wieder am Theater Regensburg
zu sehen. Selbstverständlich übernimmt Jürgen Fischer
auch gerne Aufgaben für Film- und Fernsehen. In jüngster
Vergangenheit wächst seine Vita
auch in diesem Bereich stetig an.
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